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Aktiensplit

Um Aktien für den Anleger attraktiver zu machen, entschließt sich so manches Unternehmen, seine Anteilsscheine in einem bestimmten Verhältnis zu teilen. Die häufigste Form dieser vor allem am US-amerikanischen Wertpapiermarkt anzutreffenden "Aktien-Kosmetik" ist ein Split im Verhältnis zwei zu eins. Ein Aktionär, der beispielsweise an einem bestimmten Stichtag über 100 Aktien der X - AG verfügt, kann nach dem Split 200 Aktien sein eigen nennen. Die Zahl der vom betreffenden Unternehmen herausgegenen Aktien verdoppelt sich somit auf einen Schlag. Die Börsenkapitalisierung bleibt am Tag der Umstellung gleich, verteilt sich nun aber auf die doppelte Zahl von Aktien. Dieses bleibt nicht ohne Einfluß auf den Aktienkurs - er halbiert sich. Und gerade dieser Effekt ist beabsichtigt, entwickeln sich gesplittete Aktien in den Tagen vor und nach der Teilung doch wesentlich besser als der Gesamtmarkt. Das Splitten von Aktien ist somit der schnellste Weg, einen Aktienkurs zum Klettern zu bringen. ***** Bei einem Aktiensplit wird der aktuelle Aktienbestand eines Unternemens in eine höhere Anzahl Aktien aufgeteilt. Dadurch werden Aktien mit hohem Kursniveau optisch günstiger. Für den Aktionär ändert sich an seinem Anteil an der AG nichts, da er lediglich eine höhere Anzahl von Aktien als vor dem Split erhält.
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